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Der “Shetland Sheepdog” (Sheltie) heißt
wörtlich übersetzt “Shetland-Schäferhund.”
Ursprünglich stammt er, wie es der Name
schon sagt, von den Shetland Inseln. Man
nannte sie auch Toonie-dogs” (toon -kleine
Siedlung).) So wurden sie von den Bauern
gehalten, um Zwergschafe und kleine
Rinderherden zu hüten. Die Toonie-dogs waren
ausdauernd und sehr wachsam. Sie mussten bei
hartem, nordischem Klima arbeiten.
Dementsprechend entwickelte die Rasse ein
warmes schützendes Haarkleid und einen
beweglichen Körperbau. Außerdem waren sie
sehr bescheiden und hatten ein angenehmes
Wesen, so dass die Bauern sie nach einiger
Zeit mit in ihre Häuser nahmen. Man kannte
den kleinen Hund erst seit 1840 näher.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er von
Schottland aus als Show- und Familienhund in
der ganzen Welt bekannt. Aber erst in den
30er Jahren fand der Sheltie, wie wir ihn
kurz nennen, seinen Weg nach Deutschland. Er
erfreute sich schnell zunehmender
Beliebtheit, vor allem wegen seines
freundlichen, klugen und intelligenten
Wesens. Er gilt mehrheitlich als ein
Familienhund. Fremden gegenüber ist er aber
meistens zurückhaltend. Dennoch ist er
vielseitig einsetzbar, wie zum Beispiel als
Therapiehund. Er lässt sich auch leicht für
Agility-Aufgaben oder Wettbewerbe
begeistern, wie z. B. das Springen durch
einen Reifen und vieles mehr.
Wissenwertes
Fellfarben:
Den Sheltie gibt es in 3
verschiedenen Farbrichtungen. Das sind
zobelfarben, tricolour und blue-merle.

Haarkleid:
Sein Haarkleid hat dichte und weiche
Unterwolle als Dämmung bei Kälte und Wärme
sowie festes Deckhaar. Die Mähne und die
Halskrause sind sehr üppig. Ein Kamm und
eine Bürste mit Naturborsten speziell für
Hunde mit langem Fell sind die notwenigen
Hilfsmittel für die Fellpflege. Am besten
sind die Marson-Parson Bürsten. Die sind
aber nicht gerade billig. Dennoch machen sie
sich bezahlt, das kann ich aus eigener
Erfahrung sagen. Ich bürste meinen Hund
täglich. Dadurch werden die abgestorbenen
Haare entfernt und gleichzeitig stimuliert
man die Talgdrüsen in der Haut. Diese
produzieren Fett, was dem Fell einen schönen
Glanz verleiht. Wenn der Sheltie regelmäßig
gebürstet wird, verhindert man Verfilzungen.
Die Pflege dauert nur wenige Minuten.
Baden:
Natürlich müssen die Hunde nicht so häufig
baden wie Menschen, aber es trägt zur
Gesunderhaltung der Haut bei. Auch sieht das
Fell nach dem Baden sehr glänzend aus. Die
Welpen sollte man schon frühzeitig mit dem
Baden vertraut machen, desto
unproblematischer ist es später beim
erwachsenen Hund. Vor dem Baden sollte der
Hund gründlich gebürstet werden, damit
verklettetes Haar gelöst wird. Es darf aber
nur ein Hundeshampoo verwendet werden!
Ernährung:
Heutzutage hat man eine reichhaltige Auswahl
an Futtersorten. Es gibt Welpenfutter bis
hin zu speziellen Futtersorten für
erwachsene Hunde. So werden sie in Trocken-
Halbtrocken- und Feuchtfutter unterteilt.
Das Trockenfutter ist gewöhnlich der
preiswerteste Weg der Ernährung. Das
Büchsenfutter besteht meist aus 60 bis 70%
Wasser. Ich persönlich füttere das
Trockenfutter. Darin sind alle Vitamine
enthalten, die der Hund braucht.
Erziehung:
Man muss dem Sheltie so früh wie möglich
gewisse Regeln beibringen. Eigentlich ist er
sehr gehorsam und lässt sich gut trainieren.
Ich persönlich gehe zur Welpenstunde und zum
Hundeplatz. Das macht meiner Hündin sehr
viel Spaß.
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